Gute Hollywood-Komödien, schlechte Hollywood-Komödien
Ab 2010. Knallhart, objektiv, ohne Erklärung.
Ab 2010. Knallhart, objektiv, ohne Erklärung.
„Cox oder Der Lauf der Zeit“ von Christoph Ransmayer reiht sich ein in eine lange Reihe ekelhafter Bücher männlicher Autoren, die ich nach wenigen Seiten nicht mehr zu lesen bereit bin. Und ab heute möchte ich sie hier öffentlich als das festhalten was sie sind: Scheisse.
Ich habe den Beststeller Factfulness geschenkt bekommen, und möchte nach den ersten 50 Seiten ein Zwischenfazit ziehen. In dem international gefeierten Buch von Gesundheitswissenschaften-Professor Hans Rosling, Ola Rosling und Anna Rosling Rönnlund geht es darum, dass die meisten Menschen mit ihrem düsteren Blick auf die Welt falsch liegen und woran das liegt, nämlich einigen psychologischen und kognitiven Phänomenen. Bill Gates lässt auf dem Cover verlauten, dass es eines der wichtigsten Bücher ist, das er gelesen […]
Das Magazin der ZEIT will innovativ, schlau und cool sein, ist es aber kein bisschen. Es ist trantütig, rückschrittlich und unglaublich langweilig. Und die Rückschrittlichkeit der Ausgabe vom 28. September 2017 verwirklicht sich ganz klassisch in – Sexismus. Den möchte ich hier einmal darstellen.
»Tech Support« by R. Kikuo Johnson. Cover des New Yorker vom 23.10.2017. Vorab Es passieren aktuell viele beunruhigende Dinge auf der Welt, und nicht wenige Leute haben den Verdacht, dass das ganz grundlegend was mit „der Wirtschaft“ zu tun haben könnte. Damit, dass Leute keine Perspektive haben und dann anfällig für einfache Erklärungen wie extremistische Ideologien werden oder damit, dass „es immer nur um die Wirtschaft geht, und nicht um die Menschen“.
Die Tage sind schreckliche Sachen passiert bzw. in den Medien behandelt worden, wie die Ausschreitungen in Marseille oder die Vergewaltigung einer Studentin an der Uni Stanford. Um den Überfall auf den Club Pulse in Orlando soll es hier nicht gehen, nicht weil er keine furchbare Sache ist, sondern weil es im Zusammenhang mit dieser Tat in der Debatte um die Gründe nicht um Alkohol geht. Im Gegensatz zu den beiden Beispielen oben.
Heute imitiere ich Christian Kracht und seinen Roman Faserland „Also, ich bin bei Paula. Wir kennen uns noch von den Silvesterpartys bei Johanna in Davos. Paula ist sehr nett, sie kennt sich mit Musik aus und in der Schweiz fällt sie auch gar nicht auf, weil sie ganz langsam spricht. Dazu muss ich noch sagen, dass ich das eigentlich hasse, wenn Leute langsam sprechen, aber bei ihr stört es mich nicht, ich weiß auch nicht […]
In der Kunstzeitung Nr. 237/5-2016 versucht Bernhard Schulz nachzuweisen, dass es gegenwärtig einen Trend zu Ausstellungen zum 19. Jahrhundert gibt. Interessant ist, auf welche Beispiele er sich dafür bezieht.